Betriebswirtschafter HF: Was sind die Nachteile dieser Weiterbildung?

Betriebswirtschafter HF: Was sind die Nachteile dieser Weiterbildung?

Nach dem abgeschlossenen Betriebswirtschafter HF Studium übernehmen die Absolventinnen und Absolventen Verantwortung und Führungsaufgaben in KMU Grossunternehmen in der operativen Führung, in Geschäftsprozessen oder in Supportprozessen. Sie organisieren, planen und koordinieren die Tätigkeiten der verschiedenen Bereiche, berechnen die Kosten und rationalisieren die Produktion und den Verkauf von Gütern sowie Dienstleistungen.

Die wichtigsten Nachteile eines Studiums zum dipl. Betriebswirtschafter HF sind:

Aufgrund der etwa dreijährigen Ausbildungsdauer ist ein grosses zeitliches Engagement und eine hohe Selbstdisziplin resp. -motivation erforderlich. Denn das Betriebswirtschaft HF Studium führt zu langjähriger Doppelbelastung, da Studium und Beruf (je nach Position) viel Zeit beanspruchen. Projekte, Präsentationen und Prüfungen bedeuten anspruchsvolle Leistungsnachweise, die viel Aufwand und Engagement erfordern.

Trotz kantonaler Beiträge muss je nach Schule für das gesamte Betriebswirtschafter/in HF-Studium ein Budget von ca. CHF 10'000.- bis CHF 15'000.- vorgesehen werden.

Es werden sehr viele unterschiedliche Themen im Studium behandelt – dieser breite Fächermix kann zu Überforderung führen.

Ausserhalb der Schweiz ist der Abschluss dipl. Betriebswirtschafter HF / dipl. Betriebswirtschafterin HF weitgehend unbekannt und nicht alle in der Schweiz tätigen ausländischen Führungskräfte kennen den HF-Abschluss und seine Wichtigkeit.

Der Theorie-Praxis-Transfer ist nicht automatisch gegeben. Der Nutzen hängt stark von der aktuellen beruflichen Funktion ab.