Ausbildung Tanz: Wege ins Tanzen, Tanztherapie und Tanzpädagogik

Eine Tanztherapeutin zeigt den Kindern rythmische Bewegungen zur Musik.

Tanzen: Zwischen Kunst, Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung

Tanz verbindet Bewegung, Ausdruck, Kreativität und Körperbewusstsein. Ob auf der Bühne, im Unterricht oder in der therapeutischen Arbeit: Wer sich professionell mit Tanz beschäftigt, arbeitet mit Menschen, Emotionen und Bewegung zugleich. Eine Ausbildung im Tanz kann künstlerisch, pädagogisch oder therapeutisch ausgerichtet sein und bietet viele Möglichkeiten, die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Ein Tanz-Kurs, eine Tanzpädagogik Ausbildung oder der Weg zur Tanztherapeutin helfen dir dabei, deine Fähigkeiten systematisch aufzubauen oder gezielt zu vertiefen. Auf dieser Seite findest du einen übersichtlichen Einblick in Ausbildungswege, Inhalte, Einsatzbereiche und Karrierechancen im Tanzbereich.

Eine Ausbildung im Tanz geht weit über das reine Erlernen von Choreografien hinaus. Neben Technik und Körperarbeit spielen auch Didaktik, Methodik, Kreativität und oft auch Grundlagen aus Psychologie oder Pädagogik eine Rolle.

Typische Inhalte sind:

  • Tanztechnik in einem oder mehreren Stilen
  • Körpertraining, Bewegungslehre und Koordination
  • Improvisation und Gestaltung
  • Pädagogische und didaktische Grundlagen
  • Methodik des Unterrichtens
  • je nach Richtung auch therapeutische Grundlagen und Selbsterfahrung

Ziel ist es, Bewegung bewusst einzusetzen, andere anzuleiten oder Tanz als Ausdrucks- und Entwicklungsmedium zu nutzen.

Ein Tanz-Kurs eignet sich sowohl für Einsteigerinnen als auch für Fortgeschrittene, die ihre Technik verbessern oder neue Stile kennenlernen möchten. Eine Ausbildung in der Tanzpädagogik oder Tanztherapie richtet sich an Personen, die Tanz beruflich einsetzen wollen, zum Beispiel im Unterricht, in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen oder im therapeutischen Kontext.

Deine Vorteile:

  • Verbindung von Kreativität, Bewegung und Arbeit mit Menschen
  • vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Bildung, Kultur und Gesundheit
  • persönliche Weiterentwicklung durch Körper- und Bewegungsarbeit
  • Möglichkeit zur Spezialisierung, zum Beispiel pädagogisch oder therapeutisch
  • Aufbau einer sinnstiftenden und praxisnahen Berufstätigkeit

Je nach Ausrichtung kannst du dich künstlerisch, pädagogisch oder therapeutisch positionieren.

Der Weg in den Tanzbereich kann sehr unterschiedlich aussehen. Welche Ausbildung am besten passt, hängt von deinem Ziel, deiner Vorerfahrung und deinem Zeitbudget ab.

Typische Bildungswege sind:

  • Tanz-Kurse für Einsteigerinnen und Fortgeschrittene
  • Berufsbegleitende oder vollzeitliche Tanzpädagogik-Ausbildung
  • Ausbildungen oder Lehrgänge in Tanz und Bewegung
  • Weiterbildungen im Bereich Tanzvermittlung oder Kreativität
  • Spezialisierungen in Richtung Tanztherapie oder Bewegungsarbeit

Viele Angebote sind modular aufgebaut und lassen sich gut mit Beruf oder Familie kombinieren.

Berufliche Grundbildung

Abgeschlossene Lehre, Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ

Zertifikatskurs von Schulen & Organisationen

Nichtformale Bildungsangebote von privaten und öffentlichen Schulen

Lehrgänge mit eidg. anerkanntem Abschluss

Eidg. Fachausweise (BP), Eidg. Diplom (HFP), Diplom HF, NDS HF

Fachhochschulen, Universitäten

CAS, DAS im administrativen Umfeld

Beliebte Ausbildungen, Trends und Berufsperspektiven im Tanz

Der Tanzbereich entwickelt sich ständig weiter. Neben klassischer Technik gewinnen ganzheitliche und interdisziplinäre Ansätze immer mehr an Bedeutung.

  • Tanzpädagogik-Ausbildung
  • Ausbildung oder Weiterbildung in Tanz und Bewegung
  • Kurse für zeitgenössischen Tanz und Improvisation
  • Kurse für Kinder- und Jugendtanz
  • Fortbildungen in Tanzvermittlung und Unterrichtsmethodik
  • Lehrgänge mit Schwerpunkt Tanztherapie oder Bewegungsarbeit
  • Stärkerer Fokus auf Körperbewusstsein und Gesundheit
  • Kombination von Tanz, Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung
  • Mehr Raum für Improvisation und kreativen Ausdruck
  • Interdisziplinäre Ansätze mit Theater, Musik oder Therapie
  • Flexible und berufsbegleitende Ausbildungsmodelle

Mit einer fundierten Ausbildung im Tanzbereich stehen dir verschiedene Wege offen. Mögliche Tätigkeitsfelder sind:

  • Tanzschulen und Bewegungsstudios
  • Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen
  • Gesundheits- und Sozialbereich
  • Eigene Kursangebote oder Selbstständigkeit

Als Tanzpädagogin unterrichtest du Gruppen oder Einzelpersonen, planst Unterricht und vermittelst Technik sowie Freude an Bewegung. Als Tanztherapeutin arbeitest du zusätzlich mit dem Ziel, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung, Stabilisierung oder Verarbeitung von Erfahrungen zu unterstützen.

Fazit:

Ob Tanz-Kurs, Tanzpädagogik Ausbildung oder der Weg zur Tanztherapeutin: Der Tanzbereich bietet viele Möglichkeiten, Kreativität, Bewegung und Arbeit mit Menschen zu verbinden. Entscheidend ist, dass die Ausbildung zu deinen Zielen, deiner Erfahrung und deinem Lebensalltag passt. Mit einem strukturierten Bildungsweg schaffst du dir eine fundierte Basis für eine sinnstiftende und vielseitige Tätigkeit im Bereich Tanz und Bewegung.

Tanzen: Viel mehr als nur Bewegung

Fragen und Antworten

Tanztherapeutinnen und Tanztherapeuten verbinden psychologische, pädagogische und kreative Ansätze mit Bewegung. Sie arbeiten mit Menschen aller Altersgruppen, um Gesundheit, Wohlbefinden und emotionalen Ausdruck zu fördern.

In der Praxis beobachten sie Bewegungsmuster, unterstützen Klientinnen und Klienten beim Abbau von Spannungen, Stress oder Ängsten und nutzen Tanz als Medium für Kommunikation, auch wenn Worte schwerfallen.

Tanztherapie wird in Spitälern, Rehabilitationszentren, Schulen, sozialen Einrichtungen oder in privaten Praxen eingesetzt.

Die Arbeit ist sowohl präventiv, etwa zur Förderung der Körperwahrnehmung, als auch rehabilitativ bei psychischen oder physischen Beeinträchtigungen.

Tanztherapie eignet sich für Menschen jeden Alters, die ihre körperliche Wahrnehmung, Ausdrucksfähigkeit und psychische Gesundheit verbessern wollen.

Sie kann unterstützend wirken bei Stress, Angst, Depressionen, Traumata oder körperlichen Einschränkungen. Besonders Kinder und Jugendliche profitieren von den kreativen, spielerischen Methoden, während Erwachsene und ältere Menschen durch Bewegung Selbstwahrnehmung, Lebensfreude und soziale Interaktion fördern können.

Auch in rehabilitativen oder therapeutischen Kontexten, etwa nach Krankheit oder Unfall, kann Tanztherapie die körperliche Mobilität, Koordination und emotionale Stabilität stärken.

Die Ausbildung zur Tanzpädagogin dauert in der Regel zwei bis vier Jahre, abhängig vom gewählten Ausbildungsweg. Berufliche Fachschulen vermitteln praxisnah Tanztechnik, Didaktik, Methodik, Anatomie und Unterrichtspraxis. Weiterführende Studiengänge an Hochschulen oder privaten Institutionen integrieren zusätzlich wissenschaftliche Inhalte wie Bewegungswissenschaft, Pädagogik, Tanzgeschichte oder Projektarbeit. Während der Ausbildung absolvieren die Studierenden oft Praktika in Schulen, Tanzschulen oder kulturellen Einrichtungen, um Unterrichtserfahrung zu sammeln. Wer eine offizielle Anerkennung als Tanzpädagogin anstrebt, sollte die Anforderungen der schweizerischen Berufsverbände für Tanzpädagogik beachten.

Tänzerinnen und Tänzer haben in der Schweiz eine breite Palette an Berufsmöglichkeiten. Klassische Tätigkeiten umfassen Auftritte in professionellen Tanzcompagnien, Musicals, Theaterproduktionen oder bei kulturellen Events und Festivals.

Daneben gibt es berufliche Wege als Tanzlehrerinnen oder Tanzlehrer an Schulen, Tanzschulen, Volkshochschulen oder privaten Studios. Weitere Optionen sind Choreograph/in, Tanzpädagogin, Tanztherapeut/in oder Tätigkeiten im Fitness- und Wellnessbereich, beispielsweise in Kursen für Bewegung, Ausdruck oder Gesundheit.

Auch die Arbeit in der kulturellen Animation, bei Workshops für Kinder und Jugendliche oder in interdisziplinären Projekten (z.B. Theater und Tanz) bietet berufliche Perspektiven.

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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.

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