Tourismus Ausbildung: Wege, Abschlüsse und Karrierechancen
Warum eine Ausbildung im Tourismus so vielseitig ist
Der Tourismus gehört zu den spannendsten und abwechslungsreichsten Branchen. Menschen aus aller Welt, unterschiedliche Kulturen und immer neue Reiseziele sorgen für einen dynamischen Arbeitsalltag. Wer im Tourismus arbeitet, verbindet Organisationstalent, Serviceorientierung und Kommunikationsstärke mit internationalem Flair.
Eine Tourismus-Ausbildung, zum Beispiel als Tourismusfachfrau oder Tourismusfachmann, bereitet dich gezielt auf diese vielseitigen Aufgaben vor. Auf dieser Seite findest du einen übersichtlichen Einblick in Ausbildungswege, Weiterbildungen, typische Tätigkeiten und Karrierechancen im Tourismus. So kannst du deinen Bildungsweg im Reise- und Freizeitbereich gut planen.
Eine Ausbildung im Tourismus eignet sich für alle, die gerne mit Menschen arbeiten, sich für Reisen interessieren und einen abwechslungsreichen Berufsalltag suchen. Die Branche bietet viele Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel in Reisebüros, bei Reiseveranstaltern, in Hotels oder bei touristischen Organisationen.
Deine Vorteile:
- Einstieg in eine internationale und serviceorientierte Branche
- vielseitige Arbeitsmöglichkeiten im In- und Ausland
- gute Kombination aus Organisation, Beratung und Verkauf
- solide Basis für Weiterbildungen und Spezialisierungen
- spannende Karrierewege im Tourismus und im Dienstleistungsbereich
Mit einer Tourismus-Ausbildung legst du den Grundstein für eine langfristige Laufbahn in einer dynamischen Branche.
Im Tourismus gibt es verschiedene Wege, um beruflich Fuss zu fassen oder sich weiterzuentwickeln. Welche Ausbildung am besten passt, hängt von deinem Schulabschluss, deiner Berufserfahrung und deinen Zielen ab.
Typische Ausbildungs- und Bildungswege sind:
- Kaufmännische berufliche Grundbildung (Lehre) mit Schwerpunkt Hotel-Gastro-Tourismus
- Höhere Fachschule zur Tourismusfachfrau HF / zum Tourismusfachmann HF
- Fachhochschule-Studium in Tourismus
- Weiterbildungen (Zert.-Kurse, NDS-HF, CAS, DAS, MAS) zum Beispiel in Tourismusökonomie
- Spezialisierte Kurse bspw. in Verkauf, Marketing oder Eventmanagement
Viele Bildungswege lassen sich gut miteinander kombinieren und bauen aufeinander auf.
Berufliche Grundbildung

Abgeschlossene Lehre, Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ
Zertifikatskurs von Schulen & Organisationen

Nichtformale Bildungsangebote von privaten und öffentlichen Schulen
Lehrgänge mit eidg. anerkanntem Abschluss
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Eidg. Fachausweise (BP), Eidg. Diplom (HFP), Diplom HF, NDS HF
Fachhochschulen, Universitäten

CAS, DAS im administrativen Umfeld
Sofort zur passenden Tourismus Ausbildung oder Weiterbildung
Beliebte Ausbildungen, Trends und Einsatzbereiche im Tourismus
Der Tourismus verändert sich ständig. Digitale Buchungssysteme, nachhaltiges Reisen und neue Reiseformen beeinflussen die Branche und damit auch die Anforderungen an Fachkräfte.
- Kaufmännische berufliche Grundbildung (Lehre) mit Schwerpunkt Hotel-Gastro-Tourismus
- Weiterbildungen im Tourismusmanagement
- Kurse in Kundenberatung
- Weiterbildungen in Verkauf, Marketing und Events
- Stärkerer Fokus auf nachhaltigen und verantwortungsvollen Tourismus
- Zunehmende Digitalisierung von Buchung und Beratung
- Mehr Individualreisen und massgeschneiderte Angebote
- Wachsende Bedeutung von Online-Vertrieb und Kundenservice
- Kombination von Reisen, Arbeit und Freizeit
Mit einer Ausbildung als Tourismusfachfrau oder Tourismusfachmann stehen dir viele Türen offen. Mögliche Arbeitsorte sind:
- Reisebüros und Reiseveranstalter
- Tourismusorganisationen und Destinationen
- Fluggesellschaften und Transportunternehmen
- Hotels und Ferienanlagen
- Event- und Kongressorganisationen
Mit zunehmender Erfahrung und Weiterbildungen kannst du dich zum Beispiel in Richtung Teamleitung, Produktmanagement, Verkauf, Marketing oder Management entwickeln.
Im Einzelfall hängt der Lohn bzw. die Lohnentwicklung von verschiedenen Kriterien / Faktoren ab, wie zum Beispiel der Branche, Region, Grösse der Firma, Berufserfahrung, Vorbildung und dem Alter. Lohntechnisch ist ausserdem die Frage entscheidend, ob mit dem Abschluss eine neue Position und Funktion in der bisherigen oder einer anderen Firma angetreten wird.
Nach der Ausbildung liegen Einstiegslöhne im Tourismus meist im moderaten Bereich.
Mit Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und mehr Verantwortung steigen die Verdienstmöglichkeiten. In Fach- oder Führungsfunktionen sind deutlich höhere Löhne möglich, vor allem in grösseren Unternehmen oder internationalen Organisationen.
Fazit
Ob mit einem Lehrabschluss, einem HF-Diplom als Tourismusfachfrau oder Tourismusfachmann, einem FH-Diplom im Tourismus, einem schuleigenen Zertifikat oder verwandten Abschluss: Eine Ausbildung im Tourismus bietet dir einen spannenden Einstieg in eine internationale und vielseitige Branche. Mit der richtigen Ausbildung und gezielten Weiterbildungen kannst du deine Karriere Schritt für Schritt aufbauen und dich in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Wer Organisationstalent, Freude am Umgang mit Menschen und Interesse an Reisen mitbringt, findet im Tourismus attraktive und langfristige Perspektiven.
Tipps und Entscheidungshilfen für die Ausbildungswahl
Fragen und Antworten
Welche Berufe gibt es im Tourismus in der Schweiz?
Die Schweiz ist eine der wichtigsten Tourismusdestinationen Europas. Entsprechend vielfältig sind die Berufe im Schweizer Tourismus – besonders in den Bereichen Hotellerie, Destinationen, Eventmanagement und Bergtourismus.
Hotellerie und Gastronomie
- Hotelmanager/in
- Front Office Manager/in
- Revenue Manager/in
- Restaurantleiter/in
- Spa-Manager/in
Die Schweizer Hotellerie gilt international als Qualitätsmassstab und bietet gute Karrierechancen – besonders in Ferienregionen wie Graubünden, dem Berner Oberland oder dem Wallis.
Destination- und Regionalmanagement
- Destinationsmanager/in
- Tourismusdirektor/in
- Projektleiter Regionalentwicklung
- Marketingmanager für Tourismusorganisationen
Arbeitgeber sind beispielsweise regionale Tourismusorganisationen oder kantonale Stellen.
Reiseveranstalter und Reisebüro
- Reiseberater/in
- Product Manager Reisen
- Sales Manager/in
- Spezialist für Individual- oder Luxusreisen
Event- und Kongressmanagement
- Eventmanager/in
- Kongressorganisator/in
- Messeprojektleiter/in
Wichtige Eventstandorte sind unter anderem Zürich, Genf, Basel und Luzern.
Berg- und Freizeittourismus
- Betriebsleiter Bergbahnen
- Freizeitparkmanager
- Leiterin / Leiter Skischule
- Erlebnis- und Outdoor-Manager
Die Schweiz bietet hier durch ihre Alpenregionen besondere Spezialisierungen.
Wie lange dauert eine Tourismus Ausbildung?
Die Dauer hängt vom gewählten Bildungsweg ab:
Lehre (EBA) zum Kaufmann/Kauffrau EBA im Berufsfeld Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus
2 Jahre
Lehre (EFZ) zum Kaufmann/Kauffrau EFZ im Berufsfeld Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus
3 Jahre
Höhere Fachschule (HF) zur Tourismusfachfrau HF / Tourismusfachmann HF
2 - 3 Jahre, Vollzeit oder berufsbegleitend und abhängig vom gewählten Ausbildungsmodell
Bachelor (Fachhochschule)
6 Semester (3 Jahre Vollzeit), Teilzeit entsprechend länger
Master (Fachhochschule)
3 bis 4 Semester (1,5 bis 2 Jahre)
Wie gelingt der berufliche Einstieg in die Tourismusbranche in der Schweiz?
Der Einstieg in die Schweizer Tourismusbranche erfolgt oft über Praxiserfahrung und Netzwerke.
Praktika und Praxissemester
Viele Studierende steigen über Praktika direkt ins Unternehmen ein.
Lehre oder Studium an einer Höheren Fachschule (HF) oder Fachhochschule (FH)
Weiter kann der Weg in die Tourismusbranche über eine Lehre (KV-Lehre in der Branche Hotel-Gastro-Tourismus) oder ein Studium an einer Höheren Fachschule oder Fachhochschule gehen.
Networking
Branchenveranstaltungen, Alumni-Netzwerke und persönliche Kontakte spielen eine wichtige Rolle.
Saisonstellen
Gerade in Bergregionen bieten Saisonstellen wertvolle Einstiegschancen.
Traineeprogramme
Grössere Hotelketten oder Tourismusunternehmen bieten strukturierte Einstiegsprogramme an.
Was macht man, wenn man Tourismus studiert?
Ein Tourismus Studium in der Schweiz ist stark praxisorientiert und kombiniert Betriebswirtschaft mit Management, Marketing und Internationalität.
Typische Studieninhalte an einer Fachhochschule oder höheren Fachschule sind:
- Betriebswirtschaft und Rechnungswesen
- Tourismusmanagement
- Destinationsmanagement
- Marketing und digitales Marketing
- Nachhaltiger Tourismus
- Projektmanagement
- Recht und Volkswirtschaft
- Mehrsprachigkeit (Deutsch, Englisch, Französisch)
Praxisprojekte mit Tourismusorganisationen oder Unternehmen sind üblich. Viele Studiengänge beinhalten ein Praxissemester oder ein Auslandssemester.
Nach dem Studium übernimmst du beispielsweise:
- Management- und Führungsaufgaben
- Marketing- und Kommunikationsstrategien
- Produktentwicklung für Destinationen
- Event- oder Projektleitung
- Strategische Planung im Tourismus
Wie viel verdient man im Tourismus in der Schweiz?
Das Gehalt im Schweizer Tourismus hängt von Ausbildung, Region und Position ab.
Einstiegsgehalt (Bachelor-Abschluss)
ca. CHF 4.500 bis CHF 5.500 brutto pro Monat
Mit Berufserfahrung
ca. CHF 5.500 bis CHF 7.500 brutto pro Monat
Führungspositionen
CHF 8.000 bis CHF 12.000 brutto monatlich oder mehr
In internationalen Hotels oder grossen Tourismusorganisationen sind auch höheren Gehälter möglich. In Saisonbetrieben können die Einkommen schwanken.
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