Sekundarschule: Anbieter in Ihrer Region
6 Anbieter
Tipps und Entscheidungshilfen für die Ausbildungswahl
Fragen und Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Primar- und Sekundarschule?
Der grösste Unterschied zwischen Primar- und Sekundarschule ist sicher die erhöhte Selbständigkeit. Man hat mehrere Lehrer für unterschiedliche Fächer (zwei bis vier Fächer pro Lehrer üblicherweise) und muss selbständiger lernen. In der Sekundarschule wird eine breitere Allgemeinbildung vermittelt, die auf das spätere Leben vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen Verfahren zur Wissensaneignung und -verarbeitung. Es gibt Raum für Persönlichkeitsentwicklung sowie der Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz. Je nach Schulform wird in unterschiedlichen Leistungsniveaus unterrichtet, die auch gewechselt werden können. Häufig löst der Übertritt in die Sekundarschule Angst vor zu wenig Vorbildung, Zurechtkommen im grösseren Schulhaus und mit diversen Lehrpersonen, hohem Arbeitstempo und den Umgang mit neuen Schülern aus.
Was ist der notwendige Notendurchschnitt für Sekundarschule?
Der Übertritt in die Sekundarstufe I ist in der Schweiz kantonal und teilweise auch kommunal geregelt. Es gibt daher keinen schweizweit einheitlichen Notendurchschnitt. Die Zuteilung erfolgt in der Regel aufgrund einer Gesamtbeurteilung, welche vor allem die Leistungen in zentralen Fächern sowie – je nach Kanton – das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten berücksichtigt. Die Gewichtung dieser Bereiche ist kantonal unterschiedlich, wobei Fachleistungen häufig stärker gewichtet werden.
Als übertrittsrelevant gelten in vielen Kantonen, insbesondere Deutsch und Mathematik. Weitere Fächern wie Fremdsprachen oder Sachfächer können ebenfalls einbezogen werden, wobei Bezeichnungen und Bedeutung variieren.
Die Sekundarstufe I ist je nach Kanton unterschiedlich organisiert, etwa in getrennte Schulzüge mit verschiedenen Anforderungsniveaus oder in gemeinsame Klassen mit Niveauunterricht in einzelnen Fächern. Bezeichnungen wie Sekundarschule A oder B sind nicht in allen Kantonen gebräuchlich.
Schulzüge mit höheren Anforderungen stellen erhöhte Erwartungen an Lerninteresse, Arbeitsqualität, Zuverlässigkeit, Konzentrationsfähigkeit sowie sprachliche und mathematische Fähigkeiten. Schulzüge mit grundlegenden oder mittleren Anforderungen richten sich an Schülerinnen und Schüler, die den Lehrplan mit entsprechender Unterstützung erfüllen.
Die konkrete Ausgestaltung sowie die Übertrittskriterien unterscheiden sich je nach Kanton und teilweise auch je nach Gemeinde. Daher ist es empfehlenswert, sich bei der zuständigen Schule oder Gemeinde über die geltenden Regelungen zu informieren.
Abschluss Sekundarschule II: Was kann ich nach dem Sekundarschule Abschluss machen?
Die Sekundarschule II ist kantonal unterschiedlich in zwei bis drei Abteilungen (A, B und teilweise C) eingeteilt. In einzelnen Fächern können zudem unterschiedliche Anforderungsstufen (Niveau 1 bis 3) geführt werden. Mit dem Sekundarschule II Abschluss endet auch die Schulpflicht.
Ab der 2. Sekundarschule werden auf die Stärken und Schwächen geachtet, um nach Abschluss Sekundarschule den Übertritt in die berufliche Grundbildung (Lehre mit EBA, EFZ) oder eine weiterführende Schule (Brückenangebote oder (Fach-)Mittelschulen) vorzubereiten.
Durch das Festlegen des beruflichen oder schulischen Ziels kann gezielt darauf hingearbeitet werden. Wer das Endziel Universität oder ETH hat, der muss früher oder später eine Mittelschule abschliessen (gymnasiale Maturität).
Wer an eine Fachhochschule möchte, braucht einen Lehrabschluss mit Berufsmaturität oder Mittelschulabschluss und zusätzlich Berufserfahrung. Die höhere Berufsbildung steht nach der Lehre mit oder ohne BM offen.
Wie sieht ein Stundenplan Sekundarschule aus?
Üblicherweise ist die Schule der Sekundarschule von Montag bis Freitag und am Mittwochnachmittag ist schulfrei. Es gibt Pflichtfächer, Wahlfächer und Freifächer. Die üblichen Fächer sind:
- Natur und Technik (NT)
- Deutsch
- Französisch
- Englisch
- Mathematik (Rechnen, Algebra, Geometrie)
- Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG)
- Medien und Informatik
- Projektunterricht
- Bewegung und Sport
- Wahlfach Gestalten
- Wahlfach berufliche Orientierung
Grundsätzlich unterrichten die Lehrerinnen und Lehrer gemäss dem Stundenplan. Sie können jedoch auch einzelne Fachbereiche abwechslungsweise zu Blöcken gruppieren und Unterrichtsprojekte durchführen. So können im Laufe eines Jahres alle Organisationsformen angewendet werden. Die Lehrpersonen achten aber darauf, dass sie die in der Lektionentafel vorgeschriebenen Anteile im Laufe des Schuljahres einhalten. Massgeblich ist die Erreichung der Lernziele bis zum Jahresende und zum Schulabschluss.
Möchtest du mehr erfahren? Dann nimm jetzt Kontakt mit der Schule deiner Wahl auf. Schnell, einfach und unverbindlich geht dies über unser Kontaktformular.
Übertritt Sekundarschule: Was bedeutet Sekundarschule A, Sekundarschule B oder Sekundarschule C?
Beim Übertritt Sekundarschule wird die sechsjährige Primarschule abgeschlossen und die dreijährige Sekundarschule (Tessin vier Jahre) gestartet. Etwa 80% der Schüler/innen machen diesen Übertritt. Dabei vertiefen und erweitern die Jugendlichen ihre Kompetenzen, die sie in der Primarschule erworben haben.
In dieser Zeit werden die Voraussetzungen für eine Berufsausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule geschaffen.
Die Schülerinnen und Schüler gehören in der Sekundarschule üblicherweise zu der Abteilung A oder B. Diese werden als A-Klassen, kombinierte A/B-Klassen oder B-Klassen geführt. In der Abteilung A (Sekundarschule A) werden von den Schülerinnen und Schülern anspruchsvollere Kompetenzen erwartet und in der Abteilung B (Sekundarschule B) werden grundlegende Kompetenzen gefördert und gefordert.
Gibt es noch eine Sekundarschule C, dann wird in der Sekundarschule B hingegen erweiterte Anforderungen und im Niveau C grundlegende Anforderungen erwartet.
Noch Fragen offen? Melde dich jetzt direkt bei der Schule deiner Wahl. Schnell, einfach und unverbindlich über unseren Anfrage-Button.
Was gilt es beim Übertritt Primarschule Sekundarschule zu beachten?
Nach der 6. Klasse verlassen die Kinder die Primarschule und wechseln entweder in die Sekundarschule oder ans Gymnasium. Dieser wichtige Schritt wird in der sechsten Primarklasse sorgfältig vorbereitet und gemeinsam mit den zuständigen Lehrpersonen geplant und entschieden.
Nach Abschluss der Sekundarschule erhält man die Sekundarstufe I, die gymnasiale Maturitätsschule schliesst gleich mit der Sekundarstufe II ab.
Dieser Abschluss kann nach der Sekundarschule auch mit einer beruflichen Grundbildung oder Fachmittelschule erreicht werden und sich somit den Zugang zu Weiterbildungen der Tertiärstufe sichern.
Je nach Kanton und teilweise auch je nach Gemeinde ist die Sekundarstufe I in zwei oder drei Abteilungen beziehungsweise Anforderungsniveaus gegliedert, die häufig mit A, B oder C bezeichnet werden.
Die Entscheidung über die Einteilung wird üblicherweise direkt mit den Eltern am Elterngespräch getroffen. Die Beurteilung umfasst die schulischen Leistungen der Kinder, ihr Arbeits- und Lernverhalten, ihr Sozialverhalten sowie ihren Entwicklungsstand.
Sekundarschule 1 und 2: Was ist der Unterschied zwischen Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2?
Der Unterschied zwischen Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2 sind zwei aufeinander aufbauende Bildungsstufen des Schweizer Bildungssystems:
- Auf der Sekundarstufe I (sog. Bezirks-, Sekundar-, Real-, Oberstufenschule usw.) werden die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern oder in einem Teil der Fächer in Leistungsgruppen unterrichtet.
- Die Sekundarstufe II schliesst an die üblicherweise 9 Jahre dauernde obligatorische Schulzeit an. Rund zwei Drittel der Jugendlichen wechseln nach der obligatorischen Schule in eine berufliche Grundbildung, also Lehre, die Schule und Praxis als duale Berufslehre verbindet. Eine Berufslehre führt zu einem eidg. Fähigkeitszeugnis und kann auch mit einer Berufsmaturität abgeschlossen werden. Rund ein Drittel der Jugendlichen macht eine schulische Ausbildung wie eine Fachmittelschule oder ein Gymnasium, die auf ein Studium an einer Hochschule vorbereitet.
Kann mein Kind auch eine private Sekundarschule besuchen?
Neben den öffentlichen Volksschulen gibt es in der Schweiz verschiedene Alternativen. Dazu zählen Privatschulen sowie Internationale Schulen. In einzelnen Kantonen oder Regionen bestehen zudem spezielle öffentliche Angebote wie Kunst- oder Sportschulen, die jedoch nicht flächendeckend vorhanden sind und oft mit der regulären Schulbildung kombiniert werden. Auch der Unterricht zu Hause (Homeschooling) kann eine Alternative darstellen, ist jedoch kantonal unterschiedlich geregelt und teilweise nur mit Bewilligung oder stark eingeschränkt zulässig.
Private Sekundarschulen benötigen für den Schulbetrieb eine kantonale Bewilligung und unterstehen der staatlichen Aufsicht. Diese Aufsicht stellt sicher, dass grundlegende Bildungsziele sowie das Kindeswohl gewährleistet sind. Je nach Kanton werden bewilligte Privatschulen in Listen oder Registern geführt, die nicht immer öffentlich zugänglich sind. Auch die Anforderungen an Lehrpersonen an Privatschulen unterscheiden sich kantonal und können von formellen Bewilligungen bis hin zu anerkannten oder gleichwertigen Ausbildungen reichen.
Die Gründe für den Besuch einer privaten Sekundarschule können vielfältig sein:
- Kind fühlt sich auf öffentlichen Schulen nicht wohl
- Mobbing
- Unterforderung
- Fehlender bilingualer Unterricht
- Bessere Entfaltungsmöglichkeiten
- Angebot an sportlichen oder künstlerischen Freizeitbeschäftigungen
- Individuelle Förderung
- Talente ausbauen
- An Schwächen gezielt arbeiten
- Soziale Kompetenz trainieren
- Beste Betreuung gesucht
- Pädagogisch wertvoll gestalteter Schulalltag
- Freies Lernen und offener Unterricht
- Sich nachträglich den Weg ans Gymnasium gezielt ebnen
Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung
Die richtige Aus- oder Weiterbildung noch nicht gefunden? Jetzt von einer Bildungsberatung profitieren!
Sich weiterzubilden ist nicht nur wichtig, um die berufliche Attraktivität halten bzw. steigern zu können, nach wie vor ist die Investition in eine Aus- oder Weiterbildung der effizienteste Weg, um die Chancen auf eine Lohnerhöhung zu steigern.
Das Schweizer Bildungssystem bietet eine grosse Auswahl an individuellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten – je nach persönlichem Bildungsstand, Berufserfahrung und Ausbildungsziel.
Die Wahl des richtigen Bildungsangebotes fällt vielen Bildungsinteressenten/-innen nicht leicht.
Welche Aus- und Weiterbildung ist für meinen Weg nun die richtige?
Unser Bildungsberatungs-Team führt dich den «Bildungs-Dschungel», gibt konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zur Wahl des richtigen Angebotes.
Deine Vorteile:
Du erhältst
- Vorschläge für passende Kurse, Seminare oder Lehrgänge aufgrund deiner Angaben im Fragebogen
- Einen Überblick über die verschiedenen Bildungsstufen und Bildungsarten
- Auskunft über das Bildungssystem Schweiz
Wir bieten unsere Bildungsberatung auf Wunsch in folgenden Sprachen an: Französisch, Italienisch, Englisch
Jetzt anmelden und deine Weiterbildungspläne konkretisieren.
Attraktive Services für Swisscom Mitarbeitende
Kostenlose Services
» Bildungsberatung (Wert: CHF 150.–)
Bildungs- und Businessratgeber (Wert: CHF 175.–)
» CV-Check von Karriere.ch
» Rabatte
Attraktive Rabattierungen seitens der Bildungsanbieter.
» Massgeschneiderte Bildungsangebote
Ohne grossen Zeitaufwand den besten Trainer, Coach oder Schulungsanbieter finden
Bildungsangebot Schweiz
Aus über 700 Bildungsanbietern das richtige Bildungsangebot finden
