Verkaufsfachfrau / Verkaufsfachmann mit eidg. Fachausweis: Was sind die Nachteile dieser Ausbildung?

Welches sind die grössten Nachteile der Ausbildung zur Verkaufsfachfrau / zum Verkaufsfachmann mit eidg. Fachausweis?

Ein Verkaufsfachmann / eine Verkaufsfachfrau besetzt eine Führungsfunktion im Verkaufsinnen- oder -aussendienst. Verkaufsfachleute führen eine Abteilung oder entlasten die Verkaufsleitung bei Controlling-, Projekt- und Koordinationsaufgaben, sind im Key Account für den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen verantwortlich und unterstützen die Verkaufsleitung im operativen Tagesgeschäft.

Die wichtigsten Nachteile einer Ausbildung zur Verkaufsfachfrau / zum Verkaufsfachmann mit eidg. Fachausweis sind:

Die Weiterbildung zum Verkaufsfachmann / zur Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis wird in der Regel berufsbegleitend absolviert. Unterricht, Selbststudium und Prüfungsvorbereitung beanspruchen über einen längeren Zeitraum einen grossen Teil der Freizeit. Wer Familie, Beruf und Weiterbildung gleichzeitig unter einen Hut bringen möchte, benötigt eine gute Selbstorganisation.

Der eidgenössische Fachausweis geniesst in der Schweiz eine hohe Anerkennung. Bei Bewerbungen im Ausland kann es jedoch vorkommen, dass Arbeitgeber Schweizer Bildungsabschlüsse weniger gut einordnen können. Internationale Unternehmen orientieren sich teilweise stärker an Bachelor- oder Masterabschlüssen.

Viele denken bei Verkauf vor allem an Kundenkontakte und Verkaufsgespräche. In der Praxis gehören jedoch auch Verkaufsplanung, Marktanalysen, Controlling, Koordinationsaufgaben und strategische Überlegungen zum Berufsalltag. Wer sich ausschliesslich für den direkten Kundenkontakt interessiert, könnte einzelne Ausbildungsinhalte als weniger spannend empfinden.

Der eidgenössische Fachausweis als Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau ist ein anerkannter Abschluss und die Berufsprüfung entsprechend anspruchsvoll. Neben Fachwissen werden auch vernetztes Denken und die praxisorientierte Anwendung der Inhalte geprüft. Viele Teilnehmende investieren deshalb zusätzlich zum Unterricht viel Zeit in die Prüfungsvorbereitung.

Verkaufsfachleute tragen aktiv zum Geschäftserfolg eines Unternehmens bei. Verkaufsziele, Kundengewinnung und Umsatzverantwortung können deshalb zu einem gewissen Leistungsdruck führen. Wer sich in einem stark ergebnisorientierten Umfeld nicht wohlfühlt, sollte diesen Aspekt bei der Berufswahl berücksichtigen. Auch Abend-, Wochenend- oder Messeinsätze sind branchenabhängig üblich. Die Karriere- und Einkommenschancen variieren zudem je nach Branche und Markt stark.

Die Absolventinnen und Absolventen der Verkaufsfrachfrau / Verkaufsfachmann Ausbildung arbeiten in der Regel als kaufmännische Führungskräfte im mittleren Kader. Ihnen steht ein breites Tätigkeitsfeld im Detailhandel, in Industrie- und Gewerbebetrieben, in Dienstleistungsunternehmen wie Banken und Versicherungen sowie in den Branchen Tourismus und Telekommunikation offen. 

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