Selbsttest: Ist der Lehrgang «Vorarbeiter Werkdienst / Vorarbeiterin Werkdienst» das Richtige für mich?

Teste hier, ob die Weiterbildung zum Vorarbeiter oder zur Vorarbeiterin Werkdienst für dich das Richtige ist, und erfahre mehr über diesen Beruf, die Ausbildung, Lerninhalte, Kosten usw. 

Start

Wie sieht der berufliche Alltag von Vorarbeitenden Werkdienst aus?

Vorarbeiter und Vorarbeiterinnen Werkdienst arbeiten im baulichen und betrieblichen Unterhalt der öffentlichen Infrastruktur einer Gemeinde. Sie sind zuständig für den Unterhalt von Strassen, Signalisation, Brunnen, Kanalisation, Grünanlagen, Sammelstellen, des Werkhofareals usw.

Vorarbeiter und Vorarbeiterinnen Werkdienst verfügen über vertieftes Fachwissen, leiten Gruppen und bilden Lernende aus. Sie übernehmen administrative Aufgaben und sind teilweise auch operativ tätig, d.h. selbst mit Unterhalt und Reparaturen beschäfigt.

Die Verteilung der einzelnen Aufgabenbereiche ist abhängig von der konkreten Stelle.

Frage 1:

Entsprechen die Tätigkeiten deinen Vorstellungen? Möchtest du als Vorarbeiter/in Werkdienst arbeiten?

An wen richten sich Vorarbeiter Werkdienst-Kurse (Zert.)»? Welche persönlichen Eigenschaften sind dafür von Vorteil?

Zielgruppe: Der Lehrgang «Vorarbeiter/in Werkdienst» eignet sich für:

  • Personen im kommunalen Werkdienst, die eine Führungsposition haben oder eine erreichen möchten
  • Personen im Gemeindewerkdienst, die sich fachlich weiterbilden wollen


Wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten für die Funktion als Vorarbeiter/in im Werkdienst sind:

  • Handwerkliches Geschick
  • Freude am Umgang mit Maschinen und Geräten
  • Ausdauer und Belastbarkeit sowie gute Umgangsformen
  • Selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise und Teamgeist

  • Bereitschaft zum Winterdienst (Pikett- und Wochenenddienst)
  • Führerschein Kategorie B
  • Hohe Flexibilität
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Frage 2:

Gehörst du zu einer der Zielgruppen dieser Weiterbildung und verfügst du über die nötigen persönlichen Eigenschaften?

Voraussetzungen für die Zulassung zu den Vorarbeiter/in Werkdienst-Weiterbildungen (Zert.)

Du brauchst:

  • Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt und 3 Jahre Berufspraxis im Werkdienst

oder

  • EFZ in einem anderen handwerklichen oder technischen Beruf und 4 Jahre Berufserfahrung als Werkdienstmitarbeiter/in

oder

  • (ohne EFZ) mindestens 6 Jahre Erfahrung als Werkdienstmitarbeiter/in

Frage 3:

Erfüllst du die Voraussetzungen für die Zulassung?

Lerninhalte

Die Weiterbildung Vorarbeiter/in Werkdienst ist modular konzipiert und besteht aus 5 Modulen plus Berufsbildnerkurs:

  • Modul 1: Strassenunterhalt und Abwassertechnik
  • Modul 2: Naturpflege und Wasserkreislauf
  • Modul 3: Öffentliche Anlagen, Sammelstellen, Maschinen/Geräte, Umwelt
  • Modul 4: Administration und Betriebsführung
  • Modul 5: Personalführung

Wer den Berufsbildnerkurs bereits erfolgreich absolviert hat, muss diesen Kursteil nicht noch einmal belegen.

Frage 4:

Interessieren dich diese Inhalte, möchtest du diese Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben?

Kosten

Die Ausbildungskosten betragen CHF 8200.

Falls du noch keinen Berufsbildner-Abschluss erworben hast, kommen für den Berufsbildnerkurs CHF 250 dazu.

Frage 5:

Bist du in der Lage, CHF 8200 oder CHF 8450 aufzubringen?

Kursdauer, Anzahl Unterrichtseinheiten und Lernaufwand

Der Lehrgang ist berufsbegleitend und dauert zwei Semester. Er umfasst 400 Lektionen, die an eineinhalb Tagen pro Woche erteilt werden.

Der Lernstoff wird in Form von Präsenzunterricht, praktischem Unterricht, Exkursionen und einem Wochenend-Seminar vermittelt.

Zusätzlich zur Unterrichtsszeit musst du Zeit fürs Vorbereiten, Nachbereiten und Lernen des Unterrichtstoffs einplanen. Wie viel Zeit das Selbststudium beansprucht, ist individuell und hängt von deinem Vorwissen, Lerntyp usw. ab. Rechne vorsichtshalber mit einem halben Tag pro Woche.

Frage 6:

Kannst du die Zeit für die Weiterbildung und dein selbständiges Lernen aufbringen?

Abschluss

Jedes der fünf Module schliesst mit einer Modulprüfung ab.

Wer alle Module und den Berufsbildnerkurs erfolgreich bestanden hat, erhält das schuleigene Zertifikat «Vorarbeiter/in Werkdienst (Schulkürzel)».

Wer mindestens 80 % der Weiterbildung besucht hat, erhält auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung (d.h. gegebenenfalls auch ohne bestandene Modulprüfungen). 

Frage 7:

Traust du dir zu, die Weiterbildung mit Erfolg zu absolvieren?