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BTB - Bildungswerk für therapeutische Berufe
The Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) has specialized in training and continuing education, further training in the healthcare sector since 1985. With 40 years of experience, it is constantly developing its range of courses in the fields of prevention and health promotion, education, psychology, human and veterinary medicine, care and nursing as well as fitness and sport. All courses are characterized by practical relevance, individual personal support and high professional quality.

In addition to the printed study letters, they also support individual learning in PDF and audio format. The e-learning offer includes online exams and the AI learning partner StudyBuddy as a flexible and interactive learning aid and also - depending on the course - learning videos, podcasts and web-based training. This makes BTB one of the leading providers in the continuing education sector and is also at the forefront of digital learning - regardless of personal learning type.
Region: Aargau, Basel, Bern, Liechtenstein, Ostschweiz, Westschweiz, Zentralschweiz, Zürich
Sites: Remscheid
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Certifications, Memberships, Qualifications:
ZFU

Schools with certified educational counseling

Questions and answers

Es gibt zahlreiche Arten von Psychotherapie, die je nach Anliegen, Persönlichkeit und Lebenssituation unterschiedliche Ansätze bieten. Jede Methode verfolgt das Ziel, psychische Probleme zu erkennen, zu bearbeiten und das seelische Wohlbefinden zu verbessern. In der Schweiz werden folgende Psychotherapie-Arten häufig angeboten:

  • Verhaltenstherapie: Konzentriert sich auf das Erkennen und Verändern problematischer Verhaltensmuster.
  • Paartherapie: Unterstützt Paare dabei, Konflikte zu lösen und die Beziehung zu stärken.
  • Psychoanalyse: Untersucht unbewusste Konflikte und deren Einfluss auf Gedanken, Gefühle und Verhalten.
  • Gestalttherapie: Fördert die Selbstwahrnehmung und das bewusste Erleben im Hier und Jetzt.
  • Musiktherapie: Nutzt Musik gezielt zur emotionalen Ausdrucksfähigkeit und Verarbeitung von Erlebnissen.
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: Behandelt psychische Störungen auf der Basis unbewusster Prozesse.
  • Analytische Psychotherapie: Vertieft die psychoanalytischen Methoden zur Persönlichkeitsentwicklung.
  • Systemische Psychotherapie: Betrachtet Probleme im Kontext von Familie, Partnerschaft oder sozialen Systemen.
  • Delegierte Psychotherapie: Therapie unter ärztlicher Delegation, meist in Zusammenarbeit mit Fachpersonen.
  • Psychodynamische Psychotherapie: Arbeitet mit inneren Konflikten und Beziehungsmustern, die das Verhalten beeinflussen.
  • Gesprächspsychotherapie: Setzt auf empathische Gespräche, Reflexion und lösungsorientierte Strategien.
  • Psychotherapie für Kinder: Spezialisierte Therapieformen, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind.
  • Körperpsychotherapie – körperzentrierte Psychotherapie: Integriert körperliche Wahrnehmung, Bewegung und Atmung in den therapeutischen Prozess.

Sie sehen, die Psychotherapie Arten sind zahlreich, um bei psychischen Problemen helfen zu können.

Diese Vielfalt zeigt, dass Psychotherapie individuell angepasst werden kann, um auf unterschiedliche psychische Probleme und Lebenssituationen einzugehen. Ob du dich für Verhaltenstherapie, systemische Therapie oder Kinderpsychotherapie interessierst – die passende Methode unterstützt dich dabei, mentale Gesundheit, Resilienz und Lebensqualität zu stärken.

Der Unterschied zwischen Psychologe vs. Psychotherapeut sorgt oft für Verwirrung, da beide Berufe mit der menschlichen Psyche zu tun haben – sich aber in Ausbildung, Tätigkeitsbereich und Befugnissen klar unterscheiden:

  1. Ein Psychologe hat ein Hochschulstudium in Psychologie abgeschlossen (in der Regel Bachelor und Master) und darf sich nach dem Abschluss offiziell so bezeichnen.
  2. Ein Psychotherapeut hat zusätzlich zur psychologischen oder medizinischen Grundausbildung eine mehrjährige, praxisorientierte Weiterbildung in Psychotherapie absolviert.
  3. Das zentrale Unterscheidungsmerkmal bei Psychologe vs. Psychotherapeut liegt also in der Ausbildung: Psychologe = akademische Grundausbildung, Psychotherapeut = Studium plus anerkannte Therapie-Weiterbildung.
  4. Psychologen können in Forschung, Personalwesen, Beratung oder Diagnostik arbeiten, während Psychotherapeuten psychische Erkrankungen und Krisen im therapeutischen Rahmen behandeln.
  5. In der Schweiz darf eine Psychotherapie nur von entsprechend ausgebildeten und kantonal bewilligten Fachpersonen durchgeführt werden.
  6. Psychologen dürfen keine Medikamente verschreiben – das bleibt Ärzt/innen oder Psychiater/innen vorbehalten.

Wenn du also überlegst, psychologische Unterstützung zu suchen, hilft dir der Vergleich Psychologe vs. Psychotherapeut, die passende Fachperson für deine Situation zu finden.

Auch eine eidg. anerkannte Psychotherapeutin und ein eidg. anerkannte Psychotherapeut muss ihre/seine Kenntnisse kontinuierlich erweitern, um den aktuellen wissenschaftlichen Standards und gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Gemäss Psychologiegesetz (PsyG) sind sie verpflichtet, sich regelmässig fortzubilden. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung sind vielfältig und reichen von praxisnahen Kursen bis hin zu akademischen Programmen.

Typische Angebote zur Weiterbildung als eidg. anerkannter Psychotherapeut / eidg. anerkannte Psychotherapeutin umfassen:

  • Kurse und Tagungen von Weiterbildungsinstitutionen, Fachverbänden, Kliniken oder Universitäten, die auf bestimmte psychotherapeutische Methoden spezialisiert sind.
  • Nachdiplomstudiengänge an Fachhochschulen oder Universitäten, die vertiefte Fachkenntnisse in Psychotherapie vermitteln und wissenschaftlich fundierte Inhalte bieten.
  • Fachübergreifende Seminare zu aktuellen Themen wie Diagnostik, neue Therapieansätze oder ethische Fragestellungen im therapeutischen Alltag.

Durch die gezielte Weiterbildung können Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nicht nur ihre Fachkompetenz erweitern, sondern auch ihre Praxis modernisieren, therapeutische Qualität sichern und ihre Karrierechancen verbessern. Regelmässige Fortbildung ist zudem eine Voraussetzung, um die eidgenössische Anerkennung zu behalten und Patienten auf hohem fachlichem Niveau zu betreuen.

Grundsätzlich ist es möglich, nach einer abgeschlossenen Psychotherapie-Ausbildung eine eigene Praxis zu eröffnen. Allerdings unterliegt die selbstständige Berufsausübung in der Schweiz kantonalen Bewilligungspflichten. Das bedeutet, dass die kantonalen Behörden prüfen, ob die nötigen fachlichen Voraussetzungen erfüllt sind und der Psychotherapie-Kurs den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Vor der Praxisgründung solltest du daher prüfen:

  • Bewilligungspflicht: In allen Kantonen ist eine offizielle Bewilligung notwendig, um als selbstständige Psychotherapeut:in tätig zu sein.
  • Berufskenntnisse: Die Behörden können die fachliche Qualifikation, Ausbildung und praktische Erfahrung kontrollieren.
  • Räumliche und organisatorische Anforderungen: Eine eigene Praxis muss bestimmte Voraussetzungen in Bezug auf Infrastruktur, Datenschutz und Versicherung erfüllen.
  • Alternativen zur Selbstständigkeit: Wer nicht sofort eine eigene Praxis führen möchte, kann in psychosozialen Institutionen arbeiten, zum Beispiel in psychiatrischen Kliniken, Beratungsstellen, Spitälern, Heimen oder sonderpädagogischen Einrichtungen. Auch Tätigkeiten in der Supervision oder als Mitarbeitende:r in Praxisgemeinschaften sind möglich.

Die Kombination aus fundierter Psychotherapie-Kurs als Ausbildung, Erfahrung und kontinuierlicher Weiterbildung erhöht die Erfolgschancen für eine sichere und rechtlich konforme Praxisführung. Es ist empfehlenswert, sich frühzeitig bei der zuständigen kantonalen Gesundheits- oder Psychotherapiebehörde über die aktuellen Vorgaben zu informieren.

Psychotherapy training consists of four central components. These are closely interlinked and must be systematically coordinated within the framework of a recognized psychotherapeutic method:

  • Theory: teaching sound psychological, medical and method-specific knowledge. This includes the basics of interviewing, diagnostics and psychotherapeutic techniques.
  • Self-awareness: Personal experience with psychotherapeutic processes enables a deeper understanding of therapeutic work and promotes personal development.
  • Practice: By working with real clients, what has been learned is applied in practice under supervision. Both outpatient and inpatient facilities are available for this.
  • Supervision: Practical work is accompanied and reflected upon by experienced professionals to ensure quality and personal development.

These four pillars ensure that both professional competence and personal aptitude are systematically developed. Each phase builds on the others and is crucial for a responsible career in psychotherapy.

As the content and focus may vary depending on the training institution, it is advisable to enquire directly with the desired school. A contact form is available for this purpose - inquiries are automatically forwarded to the respective educational institution.

Find out more now and find the right school - directly via our contact form.

With regard to psychotherapy training, the following requirements apply for admission to the federally accredited further training courses as a non-medical practitioner in psychotherapy:

  • Master's, licentiate or diploma degree in psychology with sufficient achievements in clinical psychology and psychopathology from a university or University of Applied Sciences or equivalent degree (equivalence test)
  • Suitability assessment

Further information can be obtained from the professional associations or the training institutes.

Nach Abschluss der Psychotherapie-Ausbildung arbeitest du eigenverantwortlich mit Menschen, die psychische oder emotionale Unterstützung suchen. Dabei nutzt du wissenschaftlich fundierte Methoden, um Veränderungen im Denken, Fühlen und Verhalten zu fördern. Nach einer psychotherapeutischen Ausbildung kannst du z. B. folgende Aufgaben als Psychotherapeutin / Psychotherapeut übernehmen:

  • Eine fundierte Psychotherapie vorbereiten, indem du den Lebenshintergrund und die aktuellen persönlichen Schwierigkeiten eines Klienten erfragst und gemeinsam eine Diagnose erarbeitest.
  • In der Psychotherapie mit dem Klienten ein Vertrauensverhältnis aufbauen, Therapieziele definieren und eine geeignete Methode auswählen.
  • Menschen in belastenden Lebenssituationen begleiten — etwa bei Partnerschaftsproblemen, Identitäts- oder Selbstwertkrisen oder beruflichen Herausforderungen.
  • Psychische Störungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Traumafolgestörungen, Persönlichkeits- oder psychosomatische Erkrankungen fachlich behandeln.
  • Therapeutische Verfahren anwenden — z. B. kognitiv-behaviorale, tiefenpsychologische, körperpsychotherapeutische oder systemische Ansätze — und sie methodengerecht einsetzen, wie es in der Psychotherapie-Ausbildung erlernt wurde.
  • Bei Bedarf mit anderen Fachpersonen (z. B. Ärzt/innen, Psychiater/innen) zusammenarbeiten, insbesondere wenn eine medizinische Klarstellung oder Kooperation notwendig ist.
  • Die Tätigkeit üben unter Beachtung der kantonalen Praxisbewilligung sowie der gesetzlichen Vorgabe, dass Psychotherapie in der Schweiz im Rahmen des Psychotherapie-Modells mit ärztlicher Verordnung durchgeführt werden darf.

Diese Arbeit als Psychotherapeutin / Psychotherapeut erfordert Einfühlungsvermögen, Verantwortung und ständige Weiterbildung – sie bietet aber auch die Chance, Menschen nachhaltig zu unterstützen und gesellschaftlich etwas zu bewegen.

Continuing education, further training in psychotherapy provides sound theoretical knowledge and prepares students specifically for professional work in a therapeutic environment. The content taught is drawn from various specialist areas of the human sciences and enables a deep understanding of psychological processes and disorders. The most important topics include

  • Ethics: dealing with fundamental moral issues, confidentiality and professional responsibility
  • Anthropology: The human being at the center - cultural, social and philosophical foundations
  • Sociology: Influence of social structures on behavior and mental health
  • Psychology: Central models of human experience and behavior
  • Personality, development and systems theory: theories of individual development, the family and the social environment
  • Disorders: classification, causes and manifestations of mental illnesses
  • Child psychotherapy: specifics of therapeutic work with children and adolescents
  • Intervention theory: overview of proven psychotherapeutic methods and techniques
  • Treatment technique and diagnostics: instruments for analyzing, setting goals and implementing therapies

This content creates the theoretical basis on which sustainable therapeutic relationships and effective treatment strategies can be built in practice. The continuing education, further training is aimed at people with an interest in psychology, counseling or starting a career in psychotherapy.

Please note: Educational institutions determine their curricula individually. Content and focus may therefore vary depending on the provider.

A contact form is available to clarify which topics are covered in a specific continuing education, further training course. Questions can be forwarded directly to the desired school. Find the right continuing education, further training and information now!

Absolvent/innen einer Ausbildung Psychotherapeut/in sollten über ein breites Spektrum an fachlichen, sozialen und persönlichen Fähigkeiten verfügen, um wirksam und professionell arbeiten zu können. Dazu gehören unter anderem folgende Fähigkeiten für die Weiterbildung Psychotherapie:

  • Selbst- und Prozesskontrolle: Die Fähigkeit, den therapeutischen Prozess kontinuierlich zu beobachten und die eigene Rolle kritisch zu reflektieren.
  • Evaluation und Anpassung: Fortschritte und Rückschritte der Klient/innen erkennen und die Therapie entsprechend anpassen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
  • Reflexionsfähigkeit: Eigene Gedanken, Gefühle und Erfahrungen im therapeutischen Gespräch bewusst wahrnehmen und für die Behandlung nutzbar machen.
  • Stabilität und Unterstützung: Psychische Stabilität fördern oder zumindest Linderung bei Belastungen herbeiführen können.
  • Berufliche Integrität: Die Tätigkeit gewissenhaft ausüben, ethische Standards einhalten und Verantwortung übernehmen.
  • Kompetenzgrenzen erkennen: Wissen, wann die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, und bei Bedarf andere Fachpersonen wie Ärzt/innen oder Psychiater/innen hinzuziehen.
  • Lebenslanges Lernen: Sich regelmässig fortbilden, da dies in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben ist und die Qualität der therapeutischen Arbeit sichert.

Neben diesen Kernkompetenzen ist bei der Ausbildung Psychotherapeut/in auch Empathie, kommunikative Sicherheit und die Fähigkeit, vertrauensvolle Beziehungen zu Klient/innen aufzubauen, entscheidend. Durch die Kombination aus Fachwissen, Selbstreflexion und fortlaufender Weiterbildung Psychotherapie können Absolvent/innen eine professionelle, wirksame und sichere psychotherapeutische Praxis gewährleisten.

Tips, tests and information on "Psychotherapist (certified)"

Is psychotherapy really my vocation?
» Test vocation
How well known is the "Psychotherapist" course and what is its image among potential employers?
» Awareness and image
What can graduates do after completing the course?
» Learning material, skills, knowledge
Is the course the right one for me?
» Test: Do I meet the requirements? ...
What are the advantages of the course?
» 10 advantages
What are the disadvantages of psychotherapy training?
» 5 Disadvantages
What is required in the psychotherapist job? How are the activities divided up?
» Information from job advertisements
What experiences have previous course participants had with the psychotherapist training course?
» Evaluation of training / experience

Editorial management:

Stefan Schmidlin

Stefan Schmidlin, Educational Counseling, Content-Team Modula AG

Sources

Website of theSwiss Secretariat for Education, Research and Innovation SERI, Websitewww.berufsberatung.ch(official Swiss information portal for study, vocational and career guidance) as well as websites and other information from professional associations and education providers.

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Educational counseling online

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  • Information about the Swiss education system

We offer our educational counseling in the following languages on request: French, Italian, English

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