Weiterbildung Hotellerie & Reception

Gruppe von Mitarbeitenden im Service, Hotel, Reception

 Hotellerie & Reception: Ausbildungen und Weiterbildungen für deine Karriere im Hotel

Die Hotellerie gehört zu den internationalsten und vielseitigsten Branchen überhaupt. Besonders an der Hotelrezeption laufen viele Prozesse zusammen: Gäste empfangen, Reservationen koordinieren und den Aufenthalt organisieren. Auf dieser Seite findest du einen Überblick über Aus- und Weiterbildungen im Bereich Hotellerie und Reception in der Schweiz – vom Einstieg ins Front Office bis zu weiterführenden Qualifikationen im Hotelmanagement.

Die Rezeption ist die zentrale Drehscheibe eines Hotels. Mitarbeitende im Front Office sind oft der erste und letzte Kontaktpunkt für Gäste und prägen damit den Gesamteindruck eines Betriebs.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:

  • Gäste empfangen sowie Check-in und Check-out durchführen
  • Reservationen bearbeiten und Zimmer organisieren
  • Gäste beraten und touristische Informationen geben
  • Reklamationen professionell lösen
  • mit Housekeeping, Gastronomie und Management zusammenarbeiten
  • administrative Aufgaben und Abrechnungen erledigen

Neben Organisationstalent sind vor allem Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit und Sprachkenntnisse gefragt.

Die Hotellerie bietet viele Karrieremöglichkeiten, besonders für Menschen mit Freude am Gästekontakt und Organisation. Gut ausgebildete Fachkräfte sind gefragt, weil sie einen entscheidenden Beitrag zur Guest Experience leisten.

Eine Weiterbildung kann dir helfen:

  • deine Service- und Kommunikationskompetenzen zu professionalisieren
  • mehr Verantwortung im Hotelbetrieb zu übernehmen
  • dich auf Führungsfunktionen im Front Office oder im Hotelmanagement vorzubereiten
  • deine Sprach- und Organisationsfähigkeiten auszubauen
  • international gefragte Kompetenzen zu erwerben

Mit Erfahrung und Weiterbildung sind Aufstiege etwa zur Front Office Leitung, zur Hotelleitung oder ins Hospitality Management möglich.

Unterschied zwischen Hotellerie und Gastronomie

Die Bereiche Hotellerie und Gastronomie sind eng miteinander verbunden, unterscheiden sich jedoch in ihrem Schwerpunkt. Während sich die Gastronomie hauptsächlich auf Essen, Getränke und Restaurantbetrieb konzentriert, steht in der Hotellerie der gesamte Aufenthalt von Gästen im Mittelpunkt – also Übernachtung, Empfang, Service und Organisation des Hotelbetriebs.

Gastronomie / Restaurant

Hier liegt der Fokus auf Küche, Service und kulinarischem Angebot. Typische Tätigkeiten finden in Restaurants, Bars, Cateringbetrieben oder der Gemeinschaftsgastronomie statt. Berufe sind zum Beispiel Koch, Servicefachperson oder Gastronomiebetriebsleiter.

Mehr Infos zu Gastronomie / Restaurant gibt's hier

Hotellerie / Reception

In der Hotellerie geht es vor allem um Gästebetreuung, Organisation und Hotelmanagement. Besonders an der Rezeption werden Reservationen koordiniert, Gäste empfangen und Abläufe im Hotel gesteuert. Typische Positionen sind Receptionist, Front Office Manager oder Hoteldirektor.

In vielen Hotels arbeiten beide Bereiche eng zusammen: Die Hotellerie organisiert den Aufenthalt, die Gastronomie sorgt für kulinarische Erlebnisse. Gerade grössere Hotelbetriebe vereinen beide Bereiche unter einem Dach.

Welche Ausbildungswege gibt es in der Hotellerie?

Berufliche Grundbildung

Abgeschlossene Lehre, Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ

Zertifikatskurs von Schulen & Organisationen

Nichtformale Bildungsangebote von privaten und öffentlichen Schulen

Lehrgänge mit eidg. anerkanntem Abschluss

Eidg. Fachausweise (BP), Eidg. Diplom (HFP), Diplom HF, NDS HF

Fachhochschulen, ETH, Universitäten

Bachelor, Master, CAS, DAS, MAS, EMBA, Doktorat

Sofort zur richtigen Weiterbildung

Hotel-Kommunikationsfachmann / Hotel-Kommunikationsfachfrau (EFZ)  ( Aargau
  • Aarau
  • Baden
  • Brugg
  • Zofingen
, Basel
  • Basel
  • Liestal
  • Reinach
, Ostschweiz
  • Buchs
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  • Frauenfeld
  • Kreuzlingen
  • Rapperswil
  • Rorschach
  • Sargans
  • Schaffhausen
  • St. Gallen
  • Weinfelden
  • Wil SG
, Zentralschweiz
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, Zürich
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  • Wetzikon
  • Winterthur
  • Zürich
, )
Teamleitung Hauswirtschaft (Zert.)  ( Bern
  • Bern
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  • Thun
, Zentralschweiz
  • Luzern
  • Pfäffikon SZ
  • Schwyz
  • Sursee
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  • Zug
, Zürich
  • Bülach
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  • Winterthur
  • Zürich
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Praktikerin Hotellerie-Hauswirtschaft / Praktiker Hotellerie-Hauswirtschaft (EBA)  ( Aargau
  • Aarau
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  • Zofingen
, Bern
  • Bern
  • Biel
  • Burgdorf
  • Langenthal
  • Olten
  • Solothurn
  • Thun
, Westschweiz , Zentralschweiz
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  • Sursee
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  • Zug
, Zürich
  • Bülach
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  • Uster
  • Wetzikon
  • Winterthur
  • Zürich
, )
Fachfrau Hotellerie-Hauswirtschaft / Fachmann Hotellerie-Hauswirtschaft (EFZ)  ( Aargau
  • Aarau
  • Baden
  • Brugg
  • Zofingen
, Basel
  • Basel
  • Liestal
  • Reinach
, Westschweiz , Zentralschweiz
  • Luzern
  • Pfäffikon SZ
  • Schwyz
  • Sursee
  • Willisau
  • Zug
, Zürich
  • Bülach
  • Horgen
  • Uster
  • Wetzikon
  • Winterthur
  • Zürich
, )
Chef de Réception (BP) (ehemals Hotelempfangs- und Administrationsleiter / Administrationsleiterin (BP))  ( Westschweiz , Zentralschweiz
  • Luzern
  • Pfäffikon SZ
  • Schwyz
  • Sursee
  • Willisau
  • Zug
)
Hotelier-Gastronom / Hoteliere-Gastronomin (HF) (ehemals Hôtelier-Restaurateur / Hôtelière-Restauratrice (HF))  ( Ostschweiz
  • Buchs
  • Chur
  • Frauenfeld
  • Kreuzlingen
  • Rapperswil
  • Rorschach
  • Sargans
  • Schaffhausen
  • St. Gallen
  • Weinfelden
  • Wil SG
)
NDS-HF Hotelmanagement (HF)  ( Bern
  • Bern
  • Biel
  • Burgdorf
  • Langenthal
  • Olten
  • Solothurn
  • Thun
, Ostschweiz
  • Buchs
  • Chur
  • Frauenfeld
  • Kreuzlingen
  • Rapperswil
  • Rorschach
  • Sargans
  • Schaffhausen
  • St. Gallen
  • Weinfelden
  • Wil SG
, Westschweiz , Zentralschweiz
  • Luzern
  • Pfäffikon SZ
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  • Sursee
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, Zürich
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  • Winterthur
  • Zürich
, )
Business Hospitality Management Bachelor (FH)  ( Ostschweiz
  • Buchs
  • Chur
  • Frauenfeld
  • Kreuzlingen
  • Rapperswil
  • Rorschach
  • Sargans
  • Schaffhausen
  • St. Gallen
  • Weinfelden
  • Wil SG
, Zentralschweiz
  • Luzern
  • Pfäffikon SZ
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, Zürich
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  • Wetzikon
  • Winterthur
  • Zürich
)

Beliebte Lehrgänge, aktuelle Trends und Karrierechancen

Du hast eine Ausbildung in der Hotellerie gemacht oder bereits Erfahrung im Hotel gesammelt? Dann könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein, den nächsten Karriereschritt zu planen. Mit einer passenden Weiterbildung kannst du dich gezielt weiterentwickeln – zum Beispiel in Richtung Hotelmanagement, Hoteldirektion oder eine andere Führungsfunktion.

Wenn du dich für eine Weiterbildung wie etwa Hôtelier-Restaurateur/in HF oder einen anderen Lehrgang im Hotelmanagement interessierst, lohnt sich ein genauer Blick auf die verschiedenen Angebote. Auf www.ausbildung-weiterbildung.ch findest du eine grosse Auswahl an Weiterbildungen und Schulen im Bereich Hotellerie. Dort kannst du die Angebote vergleichen, direkt mit Schulen Kontakt aufnehmen und weitere Informationen anfordern.

Starte jetzt deinen nächsten Karriereschritt in der Hotellerie, im Gastgewerbe oder im Tourismus – mit der Weiterbildung, die zu deinen Zielen passt. 🏨

  • Chef de Réception (BP) (ehemals Hotelempfangs- und Administrationsleiter / Administrationsleiterin (BP))
  • Bereichsleiter / Bereichsleiterin Hotellerie-Hauswirtschaft (BP) (ehemals Hauswirtschaftsleiter / Hauswirtschaftsleiterin (BP))
  • Service in der Gastronomie (Zert.)
  • Fachfrau Hotellerie-Hauswirtschaft / Fachmann Hotellerie-Hauswirtschaft (EFZ)
  • Leiter / Leiterin Hotellerie-Hauswirtschaft (HFP) (ehemals Hauswirtschaftsleiter / Hauswirtschaftsleiterin (HFP)

Die Hotellerie verändert sich kontinuierlich. Einige Entwicklungen beeinflussen auch die Arbeit an der Rezeption.

  • Digitalisierung im Hotelbetrieb: Online-Buchungssysteme, Channel-Manager und digitale Check-ins gehören heute zum Standard.
  • Internationale Gäste: Die Schweizer Hotellerie empfängt Gäste aus der ganzen Welt – Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz sind daher besonders wichtig.
  • Guest Experience und Servicequalität: Hotels setzen immer stärker auf ein ganzheitliches Gästeerlebnis – vom ersten Online-Kontakt bis zur Abreise.
  • Persönlicher Service trotz Technik: Digitale Lösungen unterstützen den Betrieb, doch persönliche Betreuung bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Die Hotellerie bietet vielseitige Karrierewege – vom Einstieg an der Rezeption bis zur Leitung eines Hotels.

Typische Positionen sind zum Beispiel:

  • Receptionist / Receptionistin
  • Front Office Mitarbeiter / Mitarbeiterin
  • Front Office Supervisor
  • Front Office Manager
  • Hoteldirektor / Hoteldirektorin

Die Löhne hängen von Betrieb, Erfahrung und Verantwortung ab. In der Schweiz bewegen sie sich ungefähr in folgenden Bereichen:

  • Receptionist / Receptionistin: etwa CHF 50’000 – 60’000 jährlich
  • Front Office Supervisor: etwa CHF 60’000 – 70’000
  • Front Office Manager: etwa CHF 70’000 – 90’000
  • Hoteldirektion oder Betriebsleitung: häufig über CHF 100’000

Weiterbildungen und Führungserfahrung erhöhen die Karriere- und Einkommenschancen deutlich.

Weiterkommen – mit einer Weiterbildung im Bereich Hotellerie!

Fragen und Antworten

Als Weiterbildung in der Hotellerie oder der Gastronomie können derzeit sechs verschiedene Berufsprüfungen (BP) abgelegt werden. Diese sind: Chef de Réception, Bereichsleiter/in Hotellerie-Hauswirtschaft, Führungsfachmann / Führungsfachfrau, Bereichsleiter/in Restauration, Sommerlier / Sommelière, sowie Chefkoch oder Chefköchin, alle mit eidgenössischem Fachausweis.

Für einen Einstieg in das Hotelmanagement können unterschiedliche Wege und Weiterbildungen in der Hotellerie infrage kommen, je nach Erstausbildung und schulischer Vorbildung. So eignet sich beispielsweise eine Berufsprüfung zum Führungsfachmann / zur Führungsfachfrau mit eidg. Fachausweise und darauf aufbauend ein Nachdiplomstudium an einer Höheren Fachschule (HF) zum dipl. Hotelmanager NDS HF / zur dipl Hotelmanagerin NDS HF bestens für eine Führungskarriere im Hotelmanagement. Auch Bachelorstudiengänge etwa in international Hospitality Management oder Hospitality stellen sehr gute Karrierevoraussetzungen dar.

Neben der beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis werden als Weiterbildung in der Hotellerie Berufsprüfungen (BP) angeboten, die zu einem eidgenössischem Fachausweis führen, sowie Höhere Fachprüfungen (HFP) und ein NDS HF Nachdiplomstudium. Hinzu kommen Weiterbildungen an Hotelfachschulen, die auch eine eidgenössische Anerkennung geniessen können, wie etwa der Studiengang „diplomierte Hôtelière-Restauratrice HF / diplomierter Hôtelier-Restaurateur HF“.

Berufserfahrung ist für eine Weiterbildung in der Hotellerie nicht immer zwingend notwendig, jedoch wird es für aufbauende Fortbildungen, etwa mit Berufsprüfung (BP) und Höheren Fachprüfungen (HFP) erwartet.

An Höheren Fachschulen (HF) besteht jedoch für Personen mit einem Sekundarstufe II Abschluss die Möglichkeit, ein Studium an einer Hotelfachhochschule / Fachhochschule aufzunehmen, auch ohne über Berufserfahrung in der Gastronomie oder Hotellerie zu verfügen.

Zudem werden an verschiedenen Schulen Fachkurse für Branchenneulinge angeboten, die entsprechendes Basiswissen und -kompetenzen für eine Arbeit in diesem Umfeld vermitteln.

Für genauere Informationen bietet sich der direkte Kontakt mit dem Anbieter an – schnell, einfach und unverbindlich über unser Kontaktformular oder den „Frage stellen“-Button.

Eine Weiterbildung in der Hotellerie ist auch ohne Lehrabschluss durchaus möglich, etwa als Fachkurs für Personen ohne eine berufliche Grundbildung oder auch für Erwerbslose, die sich neu orientieren möchten. Solche Lehrgänge vermitteln Basisqualifikationen und sind oftmals von der Hotellerie- und Gastronomie-Branche anerkannt.

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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.

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