Richtig bewerben: Angebote und Schulen auf einen Blick

Ein Personalverantwortlicher begutachtet die Bewerbungsunterlagen einer Kandidatin.
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Richtig bewerben: Lernen, worauf es wirklich ankommt

Fragen und Antworten

Das Bewerbungsschreiben bzw. Motivationsschreiben ist Ihre persönliche Visitenkarte und somit ein wesentlicher Bestandteil im richtig bewerben-Prozess.

Eine entsprechende Sorgfaltspflicht bei dessen Erarbeitung ist deshalb zwingend erforderlich.

Der Text muss nicht nur grammatikalisch einwandfrei sein sondern muss auch inhaltlich überzeugen. In der Regel wird im Motivationsschreiben darauf eingegangen, wie man von der Stelle erfahren hat, was der Grund für die Bewerbung ist, welche Fähigkeiten, Kompetenzen, Wissen und Berufserfahrung man mitbringt sowie welche Position und Tätigkeit aktuell ausgeübt wird. 

Die meisten Stelleninserate werden heute online auf der eigenen Unternehmenswebsite, auf Jobportalen oder auf Business-Netzwerken wie LinkedIn aufgeschaltet.

Manche Unternehmen pflegen ein eigenes Bewerbungstool, worüber Sie Ihre Bewerbungsunterlagen hochladen können. Andere wiederum erwarten, dass Sie Ihre Bewerbung per E-Mail zusenden und geben im Stelleninserat die betreffende E-Mail-Adresse an.

Tipp: Achten Sie auch auf Ihre eigene E-Mail-Adresse. Sie sollte seriös benannt sein, ihren Namen enthalten und nicht diejenige des aktuellen Arbeitgebers sein.

Ausserdem sollte die Betreffzeile präzise und passend formuliert sein. Vermeiden Sie allgemeine Betreff-Texte wie zum Beispiel «Freie Stelle» oder «Meine Bewerbung», das wirkt unprofessionell. Beachten Sie, dass manche Firmen mehrere offene Stellen gleichzeitig online haben und sofort erkenntlich sein sollte, für welche Stelle Sie sich interessieren.

Das Motivationsschreiben können Sie entweder in PDF-Format im Anhang oder aber direkt als E-Mail-Text schicken. Falls Sie sich für erstere Variante entscheiden, dann denken Sie daran, trotzdem einen Begleittext zu schreiben. Dieser sollte ebenfalls höflich, respektvoll und mit einer korrekten Grammatik und Rechtschreibung verfasst sein.

Tipp: Senden Sie die E-Mail zuerst an sich selbst. So können Sie kontrollieren, ob allfällige Zeilenumbrüche richtig angezeigt werden.

Sofern keine E-Mail-Adresse angegeben ist, fragen Sie am besten bei der Kontaktperson nach, in welcher Form Sie Ihre Bewerbungsunterlagen abgeben sollen.

Nebst den schriftlichen Bewerbungsunterlagen gehört auch der mündliche Teil, das Vorstellungsgespräch, zum Bestandteil eines richtig bewerben-Prozesses.

Auch hier ist die Vorbereitung bereits die halbe Miete. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  • Pünktlichkeit: Klären Sie genügend früh den Zeitaufwand für die Anreise ab. Wenn Sie mit dem Auto fahren, dann suchen Sie sich die Route heraus und klären Sie ab, wo Sie parkieren können. Wenn Sie mit dem öV anreisen, dann schauen Sie, welchen Zug Sie nehmen müssen und wie viel Zeit Sie vom Bahnhof bis zum Unternehmenssitz benötigen. Vielleicht müssen Sie vom Bahnhof aus noch den Bus oder das Tram nehmen.
  • Outfit: Suchen Sie sich der Position entsprechend geeignete Klamotten heraus. Achten Sie auf einen gepflegten Eindruck: Nicht zu viel Schminke/Make Up, die Haare sind gebürstet (bei Männern: Bart rasiert bzw. gekämmt), die Fingernägel gepflegt.
  • Unternehmen: Informieren Sie sich vertieft über das Unternehmen, dessen Tätigkeit und Engagement.
  • Fragen: Bereiten Sie Fragen zum Unternehmen, Position oder Aufgabenstellung vor. So zeigen Sie, dass Sie sich damit auseinandergesetzt haben, was Ihnen Pluspunkte verschafft.
  • Antworten: Machen Sie sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken, welche Fragen womöglich gestellt werden können und wie Sie darauf antworten möchten.
  • Lohn: Informieren Sie sich über die üblichen Löhne der Branche und Position und berechnen Sie Ihren Lohn bereits einmal im Voraus. So lassen Sie sich bei allfälligen Lohnfragen nicht aus der Ruhe bringen und können souverän Ihre Forderungen anbringen bzw. eben auch begründen. Denken Sie daran: Auch eine Lohnverhandlung muss geübt sein!

Heutzutage wird der Arbeitsmarkt immer dynamischer. Das hat zur Folge, dass auch von den Arbeitnehmenden bzw. Stellensuchenden immer mehr Flexibilität, Mobilität und vor allem Eigeninitiative rund ums richtig bewerben erwartet wird.

Hierzu gehört eben auch der Aufbau eines persönlichen Netzwerkes bzw. ein Self- oder Personal-Branding. Es ermöglicht Ihnen, selber aktiv zu werden, sich anderen Mitzuteilen, anstatt auf passende Stelleninserate zu warten. So gehen nach wie vor viele Stellenangebote unter der Hand weg.

Ein solches persönliches Netzwerk kann aus verschiedenen Personenkreisen bestehen:

  • Zum einen beispielsweise aus Familienmitgliedern, Verwandten oder Freunden aus der Schule, Verein oder Militär.
  • Zum anderen aus Personen, zu denen Sie etwas mehr Distanz haben. Das können ehemalige Dozenten, Lehrer, Arbeitskollegen aber auch Kunden sein.

Jede und jeder davon kann als Vermittler fungieren und Ihnen bei der Stellensuche helfen.

Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.

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