Alternativmedizin
Ausbildung & Weiterbildung in der Alternativmedizin: Wege, Abschlüsse und Berufschancen
Ganzheitlich arbeiten mit Alternativmedizin
Die Alternativmedizin – oft auch Komplementärmedizin genannt – gewinnt in der Schweiz seit Jahren an Bedeutung. Immer mehr Menschen suchen ganzheitliche Behandlungsansätze, die Körper, Geist und Lebensweise gemeinsam betrachten. Entsprechend steigt auch der Bedarf an gut ausgebildeten Therapeutinnen und Therapeuten.
Nutze unser Angebot für deine Recherche. Hier findest du aktuelle Kursangebote und Informationen über die entsprechenden Anbieter. Damit du möglichst einfach zu den gewünschten Kursunterlagen kommst, haben wir dir Kontaktformulare bereitgestellt, mit denen du bei den Schulen direkt und einfach detaillierte Informationen über Angebote im Bereich Alternativmedizin anfordern kannst.
Alternativmedizin umfasst verschiedene Heilmethoden, die ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin eingesetzt werden. Der Fokus liegt auf einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen, der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und einer individuellen Behandlung.
Zu den bekanntesten Richtungen gehören unter anderem:
- Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
- Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN)
- Homöopathie
- Ayurveda-Medizin
- Akupunktur (Methode wie TCM)
- Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
- Manuelle Therapien wie Craniosacral-Therapie, AlexanderTechnik oder Faszientherapie
In der Praxis bedeutet das: Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten nicht nur symptombezogen, sondern analysieren Lebensstil, Ernährung, emotionale Faktoren und energetische Zusammenhänge. Alternativmedizin erfordert daher Fachwissen, Einfühlungsvermögen und eine fundierte Ausbildung.
Wenn du dein Wissen vertiefen willst oder einen Berufswechsel planst, findest du auf dem Schweizer Bildungsportal zahlreiche Kurse, Lehrgänge und anerkannte Ausbildungen im Bereich Alternativmedizin.
Eine Ausbildung in der Alternativmedizin ist besonders attraktiv, weil sie Sinn, Selbstständigkeit und gute Zukunftsaussichten verbindet.
Für dich bedeutet das konkret:
- Hohe Nachfrage nach qualifizierten Therapeutinnen und Therapeuten
- Vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten
- Gute Chancen auf Selbstständigkeit oder Teilzeittätigkeit
- Sinnstiftende Arbeit mit Menschen
- Kombination von medizinischem Wissen und ganzheitlichem Denken
Ob als Quereinstieg, zweite Karriere oder gezielte Weiterbildung: Die Alternativmedizin bietet dir einen nachhaltigen und persönlich erfüllenden Berufsweg – vorausgesetzt, du wählst eine qualitativ hochwertige und anerkannte Ausbildung.
Welche Ausbildungswege in der Alternativmedizin gibt es?
Berufliche Grundbildung
Existiert im Bereich Alternativmedizin nicht.
Zertifikatskurs von Schulen & Organisationen
Nichtformale Bildungsangebote mit Zertifikaten von Schulen und Fachverbänden
Lehrgänge mit eidg. anerkanntem Abschluss
Eidgenössisches Diplom (HFP)
Fachhochschulen, Universitäten
Angebote im Rahmen von Medizinstudium und Advanced Studies
Sofort zur richtigen Weiterbildung
Beliebteste Lehrgänge, Trend-Themen und Berufsperspektiven in der Alternativmedizin
Die Alternativmedizin entwickelt sich stetig weiter. Besonders gefragt sind heute evidenzorientierte, ganzheitliche und kombinierte Therapieansätze, die sich gut mit der Schulmedizin kombinieren lassen. Auch Themen wie Prävention, Stressmanagement und Gesundheitscoaching gewinnen an Gewicht.
Um als Therapeutin oder Therapeut in der Alternativmedizin erfolgreich eine Tätigkeit ausüben zu können, ist eine medizinische Ausbildung über Grundlagen-Know-how heute unerlässlich. Sie gewinnen dadurch nicht nur an Sicherheit und Kompetenz gegenüber den Patientinnen und Patienten. Die Krankenkassenanerkennung und kantonale Zulassungen sind ohne abgeschlossene medizinische Ausbildung nicht mehr möglich. Die Anforderungen steigen laufend. Darum ist es auch wichtig, sich nicht nur gründlich auszubilden, sondern auch mit Kursen, Seminare und Lehrgängen immer auf dem Laufenden zu bleiben.
Gleichzeitig bietet der Markt interessante Berufsaussichten – insbesondere für Therapeutinnen und Therapeuten mit anerkannter Ausbildung, klarer Spezialisierung und unternehmerischem Denken.
- Pflanzenheilkunde / Phytotherapie (Zert.)
- Geistiges Heilen / Medialität (Zert.)
- Naturheilpraktiker / Naturheilpraktikerin (HFP)
- Craniosacral-Therapie (Zert.)
- Shiatsu (Zert.)
- Integrative Medizin: Kombination von Schul- und Komplementärmedizin
- Prävention & Gesundheitsförderung: Fokus auf langfristige Gesundheit statt Symptombehandlung
- Stress- und Burnout-Therapie: Ganzheitliche Ansätze bei psychischer Belastung
- Ernährungsmedizin & Darmgesundheit: Zentrale Rolle im ganzheitlichen Therapieansatz
- Krankenkassen-Anerkennung & Qualitätssicherung: Steigende Anforderungen an Ausbildung und Dokumentation
Gute Frage: Wer im Gesundheitswesen arbeitet, braucht oft nicht nur die passende Ausbildung und den entsprechenden Abschluss, sondern zusätzlich eine Bewilligung, um den Beruf ausüben zu dürfen.
Welche Gesundheitsfachpersonen in welchem Bereich tätig sein dürfen, bestimmen die Kantone. Das betrifft auch die Alternativmedizin und die Komplementärtherapie. Sie legen die Voraussetzungen für die Berufsausübung fest, führen Kontrollen durch und stellen damit die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicher. Bei der konkreten Ausgestaltung haben die Kantone grossen Spielraum – entsprechend unterschiedlich sind die kantonalen Regelungen.
Auf folgender Seite findest du alle relevanten Infos zu dieser Frage.
Die Einkommensmöglichkeiten in der Alternativmedizin variieren je nach Fachrichtung, Region, Auslastung und Arbeitsmodell (angestellt oder selbstständig).
- Einstieg: ca. CHF 60’000–70’000 bei Teil- oder Vollzeitanstellung
- Erfahrene Therapeut/innen: CHF 80’000–100’000 und mehr
- Selbstständige Praxis: Einkommen abhängig von Patientenzahl, Spezialisierung und Reputation
Zusätzlich gilt: Wer sich kontinuierlich weiterbildet, Zusatzmethoden anbietet und unternehmerisch denkt, kann sich langfristig sehr gut positionieren.
Alternativmedizin: Souverän und professionell praktizieren, dank stetiger Ausbildung und Weiterbildung.
Fragen und Antworten
Wann wird ein im Ausland absolviertes Alternativ Medizin Studium angerechnet?
Ob und iinwieweit bereits absolvierte Ausbildungsstunden oder ein im Ausland absolviertes Alternativ Medizin Studium in der Schweiz angerechnet werden und die Ausbildungszeit verkürzen, liegt im Ermessen der einzelnen Bildungsanbieter. Bitte wenden Sie sich direkt an den Anbieter wenden. Wer in der Schweiz krankenkassenanerkannt arbeiten möchte, sollte einen Blick auf die folgenden Seiten hier zu werfen:
- https://www.oda-kt.ch/methoden-kt/methoden
- https://emr.ch/therapeuten
Sind die Ausbildungen von den Krankenkassen anerkannt?
An welche Personen richten sich Alternativmedizin-Ausbildungen?
Die meisten Ausbildungen in der Alternativmedizin richten sich an Personen, die in medizinischen, sozialen, therapeutischen, unterrichtenden, pflegerischen, körpertherapeutischen, pädagogischen, bildenden oder bewegungspädagogischen Bereich tätig sind und sich zu einer Methode oder Therapieform weiterbilden möchten. Für eine Tätigkeit in der Alternativmedizin solltest du kommunikativ und feinfühlig sein, keine Berührungsängste haben und auf Menschen eingehen können.
Wie lange dauert eine Ausbildung im Bereich der Alternativmedizin?
Alternativmedizinische Ausbildungen können eine ganz unterschiedliche Dauer aufweisen, je nachdem für welche Methode Sie sich interessieren und welchen Abschluss Sie anstreben. So ist eine Ausbildung in der Athemtherapie mit EMR und ASCA-Anerkennung beispielsweise in zwei Jahren zu absolvieren, bei einem Einsatz von 1.5 Tagen alle vier Wochen. Selbstverständlich sind auch andere Modelle möglich, bei denen Sie einmal wöchentlich an einem Kurs teilnehmen oder nur alle sechs Wochen einen Tag investieren. Manche komplexe Methoden der Alternativmedizin mit viel Theorie, wie etwa TCM, dauern meist etwas länger und sind bei manchen Schulen auf drei Jahre Ausbildung plus ein Jahr Praktikum ausgelegt.
Gibt es eidgenössisch anerkannte Ausbildungen in der Alternativmedizin?
Ja. Seit 2015 gibt es im Bereich der Alternativmedizin zwei Höhere Fachprüfung (HPF). Diese führen zum Abschluss als Komplementärtherapeut/in mit eidg. Diplom in einer von der OdA-KT gelisteten Methode bzw. zum Abschluss als Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom.
Ausgangslage für diese HFP sind Weiterbildungen auf der Basis der einschlägigen Verbandszertifikate «Branchenzertifikat OdA-KT» bzw. «Zertifikat OdA-AM».
Welche Abschlüsse kann ich erwerben?
Die Auswahl an Ausbildungen oder Weiterbildungen im Bereich der Alternativ- und Komplementärmedizin ist immens und reicht von Ayurveda über Homöopathie bis hin zu Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und Traditioneller Europäische Naturheilkunde (TEN). Für jede dieser vier Fachrichtungen der Alternativmedizin kannst du die Höhere Fachprüfung «Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom» ablegen. Dieser Abschluss, ebenso wie der Abschluss als «Komplementärtherapeut/in mit eidg. Diplom» in einer von über 20 von der OdA-KT festgelegten Methoden gelten in der Schweiz als Berufsabschlüsse.
Aber auch auf tieferen Stufen kannst du einen Abschluss erwerben: Alle Kurse können mit einem schulinternen Zertifikat abgeschlossen werden. Manche Ausbildungen laufen über Höhere Fachschulen mit entsprechenden Diplomen. Wichtige Abschlüsse werden von den beiden Berufsverbänden im Bereich Alternativmedizin überwacht und vergeben: das Branchenzertifikat OdA-KT von der Organisation der Arbeitswelt (OdA) Komplementärtherapie und das Zertifikat OdA-AM von der OdA Alternativmedizin. Die beiden Branchenzertifikate bilden auch die Grundlage zur Weiterbildung zum eidg. Diplom.
Infos, Tipps & Tests zu «Alternativmedizin»
Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung
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